Ängste und Phobien - wenn Angst das Leben bestimmt
Angst gehört zu unserem Leben. Sie warnt uns vor möglichen Gefahren, macht uns aufmerksam und hilft uns, in schwierigen Situationen angemessen zu reagieren. Doch manchmal bleibt die Angst, obwohl die eigentliche Gefahr längst vorbei ist – oder sie tritt auf, obwohl objektiv gar keine Bedrohung besteht.
Dann kann Angst den Alltag zunehmend bestimmen.
Vielleicht gibt es eine ganz konkrete Situation, die Ihnen Angst macht: Fliegen, Höhe, enge Räume, Spinnen, Spritzen oder eine Prüfung. Vielleicht sind es Menschenmengen, soziale Situationen oder die Sorge, die Kontrolle zu verlieren. Oder die Angst ist weniger greifbar und begleitet Sie immer wieder – beispielsweise als Verlustangst, innere Unruhe oder die ständige Sorge, einen geliebten Menschen zu verlieren.
Auch Erfahrungen aus der Vergangenheit können uns nachhaltig prägen. Schwierige Beziehungen, fehlende Anerkennung, Zurückweisung oder das Gefühl, als Kind nicht ausreichend geliebt oder wertgeschätzt worden zu sein, können emotionale Spuren hinterlassen. Solche Erfahrungen wirken manchmal noch viele Jahre später nach und können unsere heutige Wahrnehmung, unser Verhalten und unsere Beziehungen beeinflussen.
Ängste haben viele Gesichter
Ängste und Phobien können sehr unterschiedlich sein. Dabei ist häufig nicht nur die eigentliche Angstsituation belastend. Schon die Vorstellung, dass etwas passieren könnte, kann Unruhe, Anspannung oder körperliche Beschwerden auslösen.
Manche Menschen beginnen deshalb, bestimmte Situationen zu vermeiden. Kurzfristig kann das Erleichterung bringen. Langfristig wird der persönliche Handlungsspielraum dadurch jedoch häufig immer kleiner.
Unabhängig von den oben aufgeführten Definitionen können Ängste und Phobien wie Agoraphobie (Menschenmengen und öffentliche freie Plätze), Flugangst, Höhenangst, Prüfungsangst, Angst vor Dunkelheit oder vor Spinnen (Arachnophobie), Klaustrophobie („Platzangst“, enge Räume) u.v.m. das Leben auf unerträgliche Weise einschränken.
Bei Fragen:
Heilpraktiker Ralf Bulgrin
Messel
Tel.: 06159 7175555
E-Mail: info@ralf-bulgrin.de

Wenn Erfahrungen aus der Vergangenheit heute noch wirken
Nicht jede Angst lässt sich auf eine einzelne konkrete Situation zurückführen.
Manchmal liegen die Ursachen viel weiter zurück. Erfahrungen aus der Kindheit oder aus späteren Beziehungen können unser Selbstbild und unsere Erwartungen an andere Menschen prägen.
Wer beispielsweise über lange Zeit das Gefühl hatte, von einem Elternteil nicht geliebt, gesehen oder wertgeschätzt zu werden, kann diese Erfahrung unbewusst weitertragen. Daraus können sich später beispielsweise die Angst vor Ablehnung, ein starkes Bedürfnis nach Anerkennung oder die Sorge entwickeln, wieder verlassen zu werden.
Auch Verlustängste können einen solchen Hintergrund haben. Die Angst, einen Menschen zu verlieren, kann dann weit über eine normale Sorge hinausgehen und Beziehungen, Entscheidungen und das eigene Wohlbefinden beeinflussen.
Solche Zusammenhänge zu erkennen, kann ein wichtiger Schritt sein, um einen anderen Umgang mit den eigenen Ängsten zu entwickeln.
Wie ich Ängste und Phobien behandle
In meiner Praxis betrachte ich Ängste und Phobien nicht isoliert. Entscheidend ist für mich, den Menschen hinter der Angst zu sehen und herauszufinden, was ihn persönlich belastet.
Dabei können verschiedene naturheilkundliche Verfahren miteinander kombiniert werden. Zum Einsatz kommen unter anderem die Psycho-Kinesiologie und Meridianklopftechniken. Je nach persönlicher Situation können auch die Psychosomatische Energetik (PSE) oder die Homöopathie ergänzend eingesetzt werden.
Die Kinesiologie kann dabei helfen, belastende Themen und individuelle Zusammenhänge näher zu betrachten. Meridianklopftechniken können genutzt werden, um sich mit einer belastenden Situation oder einem bestimmten Gefühl auseinanderzusetzen und die damit verbundene Anspannung zu reduzieren.
Welche Methoden dabei sinnvoll sind, hängt von Ihrer persönlichen Situation und dem jeweiligen Thema ab.

